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udo

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  • »udo« ist der Autor dieses Themas

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Name: udo

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1

Sonntag, 13. Februar 2011, 15:02

Reines Osmosewasser für Rochenbecken geeignet?

Hallo,

da mein Wasserverbrauch in Kürze erheblich ansteigen wird, frage ich mich ob unverschnittenes Osmosewasser für mein Rochenbecken geeignet ist.

Bisher nutze ich Brunnenwasser aus dem Hauseigenen Brunnen, dieses wird durch Osmose gefiltert und mit ca.30% Leitungswasser verschnitten.
Hab mich schon durchs Netz gelesen, die meißten Infos kamen aus Diskusforen.
Viele Diskushalter nutzen reines Osmosewasser verbunden mit häufigen Wasserwechseln, manche härten es mit Mineralsalzen auf ander wieder puffern mittels Korallengrusch...
Einige sagen auch Aufhärten wäre bei regelmässigen WW völlig unnötig. Weil die Osmose ja auch nicht alles rausfiltert...

Bevor ich es mache wollte ich mir sicherheitshalber noch Eure Meinung einholen, ist es möglich und was sollte ich dabei beachten.
Dachte bei meinem 4000 Liter Becken so an 1200-1500 Liter Wasserwechsel die Woche mit Osmosewasser, was ist besser alle 2-3 Tage eine kleinere Menge oder einmal die Woche einen großen WW machen?
Oder sollte ich einen stetigen Wasserzulauf mit Überlauf realisieren?

VG
Udo

manfred

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2

Sonntag, 13. Februar 2011, 17:04

Hallo Udo,
ist dein Brunnenwasser so schlecht dass du es nicht so nehmen kannst wie es ist?

Optimal ist sicher ein Überlauf, da man ja auch beim "händischen" Nachfüllen vergessen kann das Wasser abzudrehen.
Für den automatischen Wasserzulauf gibt es Bewässerungsautomaten (zB Gardena).
Wenn du ständig einen geringen Wasserzulauf hast, wird sich deine Brunnenpumpe sehr häufig einschalten.

LG
Manfred

udo

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3

Sonntag, 13. Februar 2011, 18:24

Hallo Manfred,

grundsätzlich ist das Brunnenwasser sicher nicht "schlecht", der Brunnen hat früher schliesslich auch die Trinkwasserversorgung für meine Hütte sichergestellt, hab nur Angst das die Werte stark schwanken, ich leb in einem Wein Anbaugebiet und bin mir halt einfach unsicher ob sich die Werte durch Düngung und andere Einflüsse nicht verschlechtern, das Risiko ist mir einfach zu hoch.
Wenn die Qualität gewährleistet wäre, würde ich einfach ein Durchflussbecken mit Brunnenwasser machen, wäre genial!

Wegen der Brunnenpumpe würde ich mir keine Gedanken machen, hab einen 300 Liter Kessel dranhängen und betreibe die Osmosanlage mit einer Boosterpumpe, die wäre bei der benötigten Wassermenge schon eher gefährdet, weil sie mehr oder weniger im Dauerbetrieb laufen wird.

Bin mir eigentlich nur unschlüssig ob ich mit reinem Osmosewasser fahren kann!ß

VG
Udo

-Jörg-

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4

Sonntag, 13. Februar 2011, 21:54

Hallo Udo,

warum nimmst du keinen Kohleblockfilter von Reiser z.B. ? Damit sollte dein
Brunnenwasser auch Rochentauglich werden, ohne großartig in die Wasserchemie einzugreifen .

Gruß Jörg

RyanAir

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5

Sonntag, 13. Februar 2011, 22:14

servus, udo.
reines osmosewasser kannst in gar keinem fall benutzen, du musst es mit leitungswasser verschneiden oder zumindest ein hochwertiges aufhärtesalz benutzen.
du möchetst ja auch kein destiliertes wasser trinken und die fische bestimmt nicht drin schwimmen. ausserdem hast du wenn du reine osmose benutzt einen extrem niedrigen leitwert unter10 mikrosiemens und dein PH wert fällt 100% ins bodenlose.
du könntest dein brunnenwasser mit einem kohleblockfilter vorfiltern wie jörg vorgeschlagen hat. das dein brunnenwasser immer die selben werte aufweist und keinen schwankungen unterliegt wäre aber dann trotzdem von vorteil.
ein durchlaufbecken wäre die beste lösung, das garantiert dir stabile werte.
ich kann jetzt aber nur aus der diskushaltung sprechen, rochen hab ich NOCH nicht, in ein paar wochen sollte es endlich so weit sein.

oder du benutzt einen osmosefilter, aber da scheiden sich ja die geister wie du evtl. gleich erleben wirst nachdem ich das hier geschrieben habe :-)

wenn du was vernünftiges über wasserchemie lernen willst kann ich dir da nur das PH-diskusforum http://www.ph-diskus.de/Diskussionsforum/ ans herz legen :thumbup:



mfg Ryan

Gerhard

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6

Sonntag, 13. Februar 2011, 22:47

Hallo!

Danke Ryan, habe mir gerade Gedanken gemacht was ich zu dem Thema schreibe. Kann mich jetzt nur anschließen, reines Osnosewasser geht nicht. Es sollte mindestens eine Karbonathärte von 3 bis 4 Grad vorhanden sein. Die Karbonathärte bildet das entscheidende Puffersystem im Aquarium. Sie verhindert zu starke Schwankungen des pH-Wert

Gruß Gerhard
3/0 P.marbled motoro, 5 Sorubim lima, 2 Pseudacanthicus sp L114, 1P. H. temporalis

udo

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7

Sonntag, 13. Februar 2011, 23:08

Hallo,

die Bedenken mit der niedrigen Karbonathärte und dem PH Wert hatte ich auch, aber wie gesagt aus Diskushalter Kreisen stammt die Aussage, das es problemlos geht sofern man großzügig Wasser wechselt, weil lt deren Aussagen noch genügend Reste im Osmosewasser enthalten sind und nur für genügend Frischwasser Nachschub gesorgt werden muss ?? Aber ich denke auch das es ziemlich schnell zu einem PH Sturz kommen kann.

Die Idee mit dem Blockfilter klingt ganz Interessant, werd die Tage mal bei Reiser anrufen und mich kundig machen ob ich das Brunnenwasser Bedenkenlos mit dem Blockfilter nutzen kann, keine Ahnung ob im Brunnenwasser Schadstoffe sein könnten welche der Block nicht entfernt.

Wenn das möglich ist könnte ich ja event. ein Kombi aus beiden Möglichkeiten nutzen und das Osmosewasser mit Reiser gefilterten Brunnenwasser verschneiden !?

@Ryan,
kannst Du mir erklären wie Osmose als Filter im Aquarium funktioniert? Ist da nicht etwas viel Dreck im Wasser Mulm... Werden hier spezielle Anlagen verwendet?
Bei dem Forum bin ich auch schon länger angemeldet, ein übrigbleibsel aus meiner Diskuszeit.

Danke schon mal für Eure Anregungen...

VG
Udo

RyanAir

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8

Montag, 14. Februar 2011, 07:58

sers udo,

reine osmose geht devinitiv nicht, auch wenn du ständig wasser wechselst. ich hab bei reinem wasser einen leitwert von unter 10µs wenn ich es mit 1/5 leitungswasser verschneide bin ich bei mir bei 160µs und KH2.

die kombi reiser und osmose brauchst du nicht, die osmose nimmt zu 98%alles raus. den reiser brauchst du nur wenn du das brunnen oder leitungswasser zum verschneiden hernimmst. die osmose wird intern immer durch einen kohlefilter geschützt der aber eigentlich nur chlohr rausnimmt.

hier mal ein link zum osmosefilter:
http://www.diskusportal.de/osmosefilter-t6894.html
zusammengefasst; aus der klarwasserkammer vom filterbecken leitest du einen teil des wassers um in einen konztentratbehälter, aus dem saugt die osmose zeitgeschaltet das wasser, das permeat entsaltztes wasser geht ins becken und das konzentrat abwasser in den konzentratbehälter zurück. von zeit zu zeit muss das der konzentratbehälter teilweise gespült werden das die schadstoffe in den ausguss gelangen.
oder du lässt das konzentrat direkt in dne ausguss aber dann hast du wieder einen große wasserverschwendung.


mfg Ryan

udo

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9

Montag, 14. Februar 2011, 08:20

Servus Ryan,

reine osmose geht devinitiv nicht, auch wenn du ständig wasser wechselst. ich hab bei reinem wasser einen leitwert von unter 10µs wenn ich es mit 1/5 leitungswasser verschneide bin ich bei mir bei 160µs und KH2.

die kombi reiser und osmose brauchst du nicht, die osmose nimmt zu 98%alles raus. den reiser brauchst du nur wenn du das brunnen oder leitungswasser zum verschneiden hernimmst. die osmose wird intern immer durch einen kohlefilter geschützt der aber eigentlich nur chlohr rausnimmt.


Zum ersten Punkt. Geht devinitiv kannst nicht so einfach sagen, weil es devinitiv in der Praxis gemacht wird, vielleicht kann ja sonst noch jemand was dazu sagen. Musst mal Googeln und Dich durchlesen, sind nicht wenige die ihre Becken mit 100% Osmosewasser betreiben.



Hier hast Du mich falsch verstanden, dachte schon daran das Osmosewasser mit Brunnenwasser aus dem Reiser zu verschneiden.
Hab nur schon von einigen gehört das die Reiser Kartuschen bei Verwendung von Brunnenwasser teilweise schon nach 30% der angegebenen Standzeit zugesetzt waren, hat hier schon jemand Erfahrungen machen können?

Danke für den Link, werd mich da mal durchlesen...

VG
Udo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »udo« (14. Februar 2011, 08:44)


Gerhard

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10

Montag, 14. Februar 2011, 10:18

Hallo Udo!

Natürlich kann man Osmose-Wassser trinken. Durch Osmose werden über 99% der Schadstoffe entfernt. Ist auch für die Wasseraufbereitung und Fischzucht eine super Sache, man kann so jeden gewünschten Wert einstellen. Aber in der Rochenpflege und auch Zucht sind solch niedrige Werte nicht erforderlich. Darum würde ich das Wasser in jedem Fall wieder aufhärten. Karbonathärte nicht unter 3 bis 4 Grad., das Risiko von einem Säuresturz wäre mir zu hoch.

Gruß Gerhard
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udo

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11

Montag, 14. Februar 2011, 11:02

Hallo Gerhard,

ja hast Recht, werd ich auch auf jeden Fall tun. Auch wenn es Theoretisch möglich wäre ist mir das Risiko zu groß, zumal in der Rochenhaltung manchmal auch ganz gut gefüttert wird.
Stabile Verhältnisse sind mir doch schon wichtig, möchte nicht dauern befürchten müssen das irgendwas passiert und die Suppe kippt...
Einige von den Diskushaltern gehen scheinbar völlig Schmerzfrei dieses Risiko ein :wacko:

Nur mal so Interesse halber, wäre ein Aufhärten auch denkbar durch Zugabe von Korallengrusch... Oder ist das nur in der Theorie machbar?

VG
Udo

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12

Dienstag, 15. Februar 2011, 08:35

Hallo leute,

Ich habe das auch schon gelesen, das einige reines osmosewasser verwenden. Wenn du keine pflanzen hast, auf einen pH wert von unter 6 und weniger haben willst kannst du es machen, doch es wird sehr instabil. Ich werde für mein geplantes südamerikabecken auch eine osmoseanlage eisetzen mit permaneter nachspeisung und zusätzlicher aufhärtung mit trinkwasser. Meine osmoseanlage kann 100l/std., bei einem leitwert von ca. 9mü.

Man muss aber dazu sagen das die handelsüblichen anlagen mit 4l/d kaum einen wert unter 10mü schaffen. Eine osmoseanlage filtert alles raus das grösser als xx ist also schadstoffe und mineralien. Die lebensdauer einer osmose membran kann stark verlängert werden mit vorgeschaltetem schmutzfilter, enthärtungsanlage 0GdH und kohlefilter.

Da die rochen keine großen ansprüche stellen, ist es wirklich nicht notwendig mit osmosewasser zu arbeiten, auch wenn es das nitrat raus filtert. Wie hoch ist das nitrat bei deinem brunnenwasser?
Wieviel l/std. schafft deine anlage?

Aja nur über korallenbruch filtern um aufzuhärten wurde schon öfter in div. Cichliden foren diskutiert. Beim malawi und tanganjika ist es ja gewollt, dass der ph wert hoch ist. Doch ohne Co2 wird sich der korallenbruch kaum auflösen und eine wertänderung schaffen. Im meerwasser verwendt man das prinzip zum hoch puffern, weil die korallen viel kalk brauchen.
lg
Markus

udo

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13

Dienstag, 15. Februar 2011, 18:46

Hallo Markus,

wie hoch der Nitratwert meines Brunnenwassers ist kann ich gar nicht genau sagen, weil ich es aus Angst vor Schwankungen bisher nur durch Osmose gefiltert verwendet habe.
Trau dem Braten mit dem Brunnen halt einfach niDcht wegen Landwirtschafft (Weinanbau) Düngung... Kann halt nie sicher sein das die Werte stabil bleiben !??
Meine Anlage macht mit neuen Filtern so ca. 300 Liter/Tag.

Das die Rochen nicht unbedingt Osmose brauchen ist mir klar, mir gings eigentlich immer nur um die Entfernung der Schadstoffe welche im Brunnenwasser enthalten sein könnten, reine Vorsichtsmaßnahme.
Wenn ich die möglicherweise anfallenden Schadstoffe mit einem Filter wie zb Reiser Corbonit oder ähnlich entfernen könnte wäre mein Problem eh gelöst.
Hier stehen aber noch die Aussagen der Hersteller aus, viel. schreibt ja hier noch jemand seine Erfahrungen mit solchen Filtern in Verbindung mit Brunnenwasser rein, bin halt diesbezüglich etwas vorsichtig und möchte meinen Tieren keine Vergiftung... antun.
Wird sich schon noch eine Lösung für mein Problem finden.

VG
Udo

RyanAir

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14

Dienstag, 15. Februar 2011, 18:56

hallo,
alle schadstoffe bekommst du mit dem kohlefilter nicht raus. das geht nur mit osmose.
schau mal hier: http://www.westaflex-red.de/doc/red/files/100397-D01.pdf

mfg ryan

udo

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15

Dienstag, 15. Februar 2011, 19:21

Hallo Ryan,

ja genau das ist mein Problem und die Standzeit mit Max. 10.000 Liter ist auch nicht grad hoch.
Mal sehen was die Fa. Reiser dazu sagt, die geben ca 50.000 Liter an.

Die Frage die sich mir noch stellt, ich sehe nur die Angaben was alles zu wieviel % entfernt wird, hab aber keine Ahnung was noch schädliches enthalten sein könnte und möglicherweise nicht entfernt wird ??

Gruß
Udo

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