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Leo Messi

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1

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 14:06

Neues Becken, Planung des Filters und Unterbaus

Hallo zusammen,

da mein 2-jähriges Becken leider zum zweiten Mal einen Defekt hat, werde ich nun Anfang 2017 ein neues Becken vom AQ-Bauer bekommen. Wird wohl etwa auf Ende Januar/Anfang Februar herauslaufen. Rochen sind in dem neuen Becken keine geplant - da mache ich aktuell "Pause" bis ich in ein paar Jährchen (hoffentlich) gross "aufstocken" kann - vorerst werden in diesem Becken mein Highback Golden Arowana schwimmen sowie meine 2/2 Geophagus Winemilleri, mein L190 Panaque und meine 2 L137 Cochliodon soniae. Ich hatte bis vor kurzem noch 2 Cichla Monocolus, aber mein Arowana mochte die zwei leider gar nicht und griff sie immer wieder an (nicht fatal, aber immer wieder mal um zu zeigen dass er der Chef ist und die obere Beckenhälfte einzig und allein sein Revier ist, die Geos lässt er in Ruhe da die eh immer in Sandnähe sind und Welse sind ihm auch total egal). Ich denke entweder werde ich es mit einem grösseren Tigerbarsch versuchen (falls ich einen finde) oder noch ein paar schöne Welse wie L24 oder L25 dazu setzen.

Die Masse sind mit 300x93x70cm fix. Glas wird komplett 15mm sein - Frontscheibe aus Weissglas.

Zum Filter anbei eine Skizze die ich per Paint gemacht habe, sorry, ist nicht die beste Skizze aber ich denke man erkennt sehr gut was ich geplant habe. Gibts dazu eventuell noch Verbesserungsvorschläge? Etwas was ich besser machen könnte? Vor allem im Filter? Moving bed überflüssig und dafür lieber nochmal 1-2 Schwämme mehr und den Rest Siporax? Die ganze 2. Kammer vollmachen mit Schwämmen und die ganze 3. Kammer mit Siporax? Oder passt das so? In die letzte Kammer kommt natürlich die Förderpumpe sowie ein Heizstab, ein Titanheizstab. Ein weiterer Heizstab kommt in die 1. Kammer, die leer ist (ich habe immer zwei da man ja nie weiss...):



Zum Unterbau... da überlege ich jetzt schon Wochen dran und bin mir immer noch nicht sicher was ich machen soll. Der AQ-Bauer wird das Becken inkl. Siebdruckplatte und Styropor für unters Becken liefern - für den Unterschrank bin ich zuständig. Da denke ich jetzt an folgende 3 Möglichkeiten:

1) - 1cm Styropor -> 2cm Siebdruckplatte (oder was Ähnliches) -> 5 Ytong-Säulen ca. 70-80cm hoch -> vom AQ-Bauer: Siebdruckplatte -> Styropor -> Becken

2) - ca. 60-80cm hoch Styropor (über die ganze Länge und Tiefe des Beckens) -> vom AQ-Bauer: Siebdruckplatte -> Styropor -> Becken

3) ca. 60-80cm hoch Styropor 3 Säulen die jeweils 50cm lang wären (1x links, 1x mitte, 1x rechts) -> vom AQ-Bauer: Siebdruckplatte -> Styropor -> Becken ..... geht das überhaupt oder wäre diese Konstruktion viel zu schwach?

Option 1 ist ja sicher stabil und gut, aber ich hab das noch nie gemacht und einfach Styropor hinstellen wäre einfacher... und gute starke Holzplatten in der Grösse 300x95cm (müsste wahrscheinlich sogar 2 150x95cm Platten nebeneinanderstellen) gibts hier in der Schweiz nur gegen sehr viel Kohle.

Option 2 ist sehr einfach, soll ja stabil sein aber da ist das negative dass ich nirgends im "Unterschrank" Platz habe für die ganzen Kabelleisten etc. - und einfach hinters Becken ist doof, was ist wenn ich mal was machen muss oder z.B. die Zeitschaltuhr defekt ist? Ist bisschen doof wenn das dann hinter dem Becken ist wo man nur sehr schwer hinkommt.

Option 3 ist für mich daher so ne Hybridlösung. Da habe ich jeweils 3 50cm Säulen und dazwischen dann 2x 75cm Platz. Da ist dann genügend Platz für die ganzen Kabelleisten etc... aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht wirklich vorstellen dass das stabil ist und hält. Falls nicht, wie siehts aus wenn ich z.B. links 2x 50cm also 1m habe, dann 25cm frei, 50cm in der mitte, nochmal 25cm frei und dann nochmal 1m rechts?

Gruß
Osman

2

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 14:59

hallo,


beim unterbau würde ich zuerst schauen ob der boden über die ganz fläche in der waage ist oder nicht.

sollte er über die ganzen 300x90cm in der waage sein würde ich einfach 4 ytong steher hinstellen, welche nicht einmal verklebt werden müssen, wenn alles in waage ist.
auf die ytong steher gebe ich immer so 5mm dicke antirutschmatten rauf um geringe unebenheiten auszugleichen und darauf dann eine starke holzplatte.
dann styrodur und das aquarium rauf.


dadurch dass dein aquarium 93cm tief sein wird, bietet es sich sehr gut an die ytong steine in der mitte zu teilen um so steher über die ganz tiefe zu bekommen.
dann hast du einen ytong steher der 25cm breit und ca 93.5cm lang ist. und durch die verschiedenen größen der ytong steine kannst du ganz einfach die höhe bauen welche du willst.

wenn du als 4stück ytong steine mit 25x62,5x20 übereinander legst hast du eine höhe von 80cm + holzplatte und styrodur.

bei meinem quarantäne becken habe ich das wie oben beschrieben gemacht und zusätzlich noch zwischen die ytong steine holzplatten gelegt, damit man mehr fläche für irgendwelches zeugs zum ablegen hat ^^
unter die steher habe ich auch eine holzplatte gelegt, damit das gewicht auf dem boden besser verteilt wird.


filerkammern würde ich nur 3 stück machen mit den 27,5cm. die erste dann 20cm breit, die zweite 45cm oder noch größer und der rest dann die dritte.
ich selber nutze k1 nicht und bin mit einer mischung aus siporax und crystal bio sehr zufrieden.

du musst halt nur schauen, dass die dritte kammer groß genug ist, damit du die pumpe unterbringst. da solltest du einfach eine oder zwei tuze strömungspumpen mit einer tankverschraubung nehmen.
das problem bei einer zu kleinen zweiten kammer ist, dass die möglichkeit besteht, dass sich die filterwatte zusetzt und dann die pumpen nicht genug wasser bekommen können.
kommt aber immer auf die filterwatte, den besatz, wie oft du fütterst und wie oft du wie watte welcheslt an.

mfg christian


Leo Messi

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3

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 15:27

Hallo Christian,

vielen Dank für die Hilfe soweit. Also ich kann jetzt schon sagen dass der Boden nicht zu 100% in Waage ist. Kleine Unebenheiten sind da vorhanden, nicht extrem aber ein bisschen eben schon.

Nur 3 Kammern? Das kommt doch nie und nimmer gut. Ich hatte das bisher sehr ähnlich wie ich skizziert habe und das gute daran ist, dass sich ein bisschen Dreck immer schon in der ersten Kammer auf den Boden setzt, der super einfach abgesaugt werden kann. Und natürlich in der zweiten Kammer oben auf der Filterwatte. Oder meintest du das so dass die zweite Kammer halt viel breiter sein würde und dadurch auch mehr Filtermaterial reinpasst und sich die Filterwatte (die dann eine viel grössere Fläche hätte) nicht so schnell zusetzt? Also so:



Wäre es denn u.a. problemlos möglich 300x95 1cm Styropor auf den Boden zu stellen (wegen kleinen Unebenheiten), dann zwei ca. 2-2,5cm dicke Holzplatten (jeweils 150x95) und darauf die 5 Ytong-Säulen (ohne zu kleben etc.) und darauf dann eben Siebdruckplatte + Styropor + Becken? Also geht das mit 2 geteilen Platten am Boden über dem Styropor? Quasi so wie deine zwei oberen Platten.
Gruß
Osman

4

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 16:07

hallo,

ja genau, die zweite kammer möglichst groß damit die fäche von der filterwatte möglichst groß ist.
bei mir ist die zweite kammer zu 2/3 mit fiterschwämmen gefüllt und dann der rest mit siporax und crystal bio.
die dritte kammer ist bis zur pumpe auch mit siporax und crystal bio gefüllt.

in der ersten kammer habe ich bei zwei becken filterbürsten drinnen an denen garnelen leben, welche auch noch übergebliebene futterreste verwerten.
und unter den filterbürsten bleibt der schwere mist liegen und kommt schon gar nicht zu der filterwatte.


wie groß sind kleine unebenheiten?

bei mir waren es teilweise so ca 2,3mm, welche dann aber durch die antirutschmatten wieder teilweise ausgeglichen wurden.

sollten die unebenheiten schon größer sein, würde ich dir raten die ytong steine zu verkleben und so die unebenheiten auszugleichen.


bei deiner skizze würde ich die erste trennwand weglassen, so dass das wasser gleich direkt vom oberflächenabzug zur zweiten kammer rinnen kann.
und den oberen der beiden filtereinlässe würde ich auch höher geben, so dass nicht nur wasser vom boden eingesaugt wird.


mfg christian

5

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 16:49

Hallo Osman,
Warum kein Aussenfilterbecken?
Grüße
Hendrik

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6

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 17:05

Hallo Hendrik,

nun, das Becken gibts kostenlos vom AQ Bauer. Eigentlich war das Angebot seiner Seite ja das selbe Becken 1zu1 nochmal neu zu kleben und mir zu liefern. Im jetzigen Becken habe ich auch den Mehrkammerinnenfilter über die ganze Tiefe des Beckens auf der rechten Seite. Mir gefällts so eigentlich auch sehr gut, sehr geräuscharm und weniger Stromverbrauch da die Pumpe um einiges weniger leisten muss. Gleichzeitig sind eigentlich gleich 0 Geräusche vorhanden und das ist in der Wohnung doch, wie ich finde, auch ein grosser Vorteil.

Insgesamt finde ich das Angebot vom AQ-Bauer fair mit das selbe Becken neu zu kleben und wir konnten uns sogar darauf einigen die Masse anzupassen, bisschen weniger lang dafür aber tiefer. Deshalb ist das aktuelle Stahluntergestell nicht mehr zu brauchen, weshalb ich selber nach einer günstigen und guten Lösung suche (Styropor oder halt Ytong).

Alles in allem bin ich auch sehr zufrieden mit dem Mehrkammerinnenfilter und wirklich mehr Gewicht als eh schon will ich meinem Boden auch nicht antun ^^
Gruß
Osman

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7

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 18:49

Hallo Osman,
da wir gerade bei meiner Becken-Planung das Thema Strömung haben:
Was für eine Pumpe kommt in das Filterabteil? Schafft die das bei 3,00m Länge alles vernünftig umzuwälzen? Oder kommt da auch noch eine Strömungspumpe zur Unterstützung mit rein?

Gruß
Thorben

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8

Mittwoch, 21. Dezember 2016, 19:25

Hallo Thorben,

ich habe eine Aqualight Eco 4000 im Einsatz. Das reichte aber nicht um die knapp 340cm schön zu durchströmen. Daher habe ich auf der Gegenseite des Filters 2 starke und eine bisschen schwächere Strömungspumen(n) im Einsatz.
Gruß
Osman

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9

Freitag, 3. Februar 2017, 19:21

Hallo zusammen,

so, das Becken wird bald geliefert und ich kanns kaum erwarten! Hab da jetzt noch eine Frage...

Und zwar geht es darum dass ich die Bodenscheibe entweder komplett mit Aquariummörtel oder sowas in der Art "bestreichen möchte" um das freilegen der Bodenscheibe zu umgehen. EInerseits weil ich es nicht schön finde und die meisten Rochen dafür sorgen und zweitens weil ich gerne relativ starke Strömungspumpen auf der Gegenseite des Filters habe in Bodennähe und da auch der ganze Sand weggeblasen wird.

Hält Aquariummörtel denn auf der "nackten" Glasscheibe? Bringt ja nix wenn ich das mache und der Mörtel sich von der Scheibe löst weils einfach nicht hält. Bräuchte theoretisch nur eine sehr dünne Schicht und da könnte ich theoretisch ja sogar direkt wenn der Mörtel noch "nass" ist paar Steine einsetzen dass die dann auch fix halten, oder? Oder gibts was anderes in der Art?
Gruß
Osman

TLO

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10

Samstag, 4. Februar 2017, 10:47

Hallo Osman,

ich habe in meinem Rochenbecken auch den Glasboden mit Aquarienmörtel abgedeckt, etwa 1cm dick. Den frischen Mörtel habe ich dann noch mit Sand bestreut, damit die Farbe passt.
Hält jetzt seit zwei Jahren ohne Probleme... :thumbup:
Beste Grüße,

Thilo

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11

Samstag, 4. Februar 2017, 16:55

Hallo Thilo,

super Sache! Dann weiss ich was ich mache. Muss bzw. kann ich denn den Sand direkt in dem Mörtel mischen oder einfach Sand drüber streuen wenn der Mörtel noch nass/feucht ist?
Gruß
Osman

Jörg

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12

Sonntag, 5. Februar 2017, 08:34

Hallo Osman,

kannst den Sand auch direkt mit dem Mörtel vermischen....ich hatte ca. 10 % Sand zum Mörtel gemischt und auf die blanken Scheiben aufgetragen ....hält bis heute :thumbup: .









LG Jörg
Mein Profil im Hobbzüchterforum...einfach mal reinschauen Hobbzucht von Potamotrygon scobina & leopoldi "Black diamond"
http://rochen.chapso.de/

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13

Sonntag, 5. Februar 2017, 14:04

Hallo Jörg,

vielen Dank auch an dich für die Antwort. Dann werd ich das so machen :) Wenn ich den Sand direkt mit dem Mörtel vermischen kann werd ich dann wohl auch ca. auf die Sandfarbe kommen! Coole Sache. Hoffe meine 2 Hystrix werden Freude dran haben.
Gruß
Osman

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