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TLO

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Name: Thilo

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1

Donnerstag, 19. Mai 2016, 07:22

Beinahe Katastrophe

Hallo zusammen,

letze Woche sind ein L333 und ein Macrognathus circumcinctus etwa zeitgleich in meinem 1240l Becken verendet, natürlich während ich beruflich im Ausland war... :wacko:
Zum Glück hat meine bessere Hälfte bemerkt, das das Wasser komisch riecht und zwei große Wasserwechsel gemacht. Nach längerer Suche hat sie die beiden toten Fische zusammen in einer Tonröhre gefunden. Die Scobinas hatten schon erhöhte Atemfrequenz und waren recht apathisch, ist aber alles gut gegangen.

Nun zu meiner Frage, vertragen Rochen Nitratharzfilter?

http://www.aquarienfilterbau.de/epages/1…_Phosphatfilter

Diese geben halt Kochsalz an's Wasser ab. Hat von euch jemand Erfahrung mit Harzfiltern an Rochenbecken?
Oder andere Ideen? Aktivkohlefilter? Ozon?
Würde das Vergiftungsrisiko für die Zukunft gerne minimieren...
Beste Grüße,

Thilo

Jörg Petry

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2

Donnerstag, 19. Mai 2016, 08:38

Nitratfilter

Hallo Thilo,
wir haben an allen Becken Nitratfilter das ist super. De Abgabe vom Salz ist sogar noch ein extra Heilmittel.
(Salz ist für alles gut war schon vor 1000 Jahren so- Mensch oder Tier -.

Gruß
Jörg und Bernd
Der Rochenkeller

TLO

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3

Donnerstag, 19. Mai 2016, 09:07

Super, danke euch! :thumbup:

War mir nicht sicher, wie die Rochen das auf längere Zeit vertragen...

Welche Maßnahmen würden sonst noch Sinn machen? Entweder im Dauereinsatz oder halt temporär, wenn ich nicht da bin?
Ozonisator?
Beste Grüße,

Thilo

Jörg Petry

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4

Donnerstag, 19. Mai 2016, 10:41

Nitratfilter

Zur Info. wir lassen die Filter so lange laufen bis er dicht ist, dann wird er erst regeneriert.
Da der Beipass ganz minimal eingestellt ist läuft er schon eine weile , kommt natürlich auf die Beckengröße und Besatz an.

LG
J+B

aqua-maik

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5

Freitag, 20. Mai 2016, 15:48

Hallo Thilo. Erstmal ist der Nitratfilter eine gute Sache und für deine Beckengröße gut geeignet. Der Nitratfilter gibt aber kein Kochsalz an das Wasser ab, sondern wenn ich das noch in Erinnerung habe Chlorid-Ionen. Ich empfehle dir eine 10l Säule Nitratharz selektiv. Ich hatte damals einen Nitratfilter von der Firma kahesch ,diese lief über 10 Jahre bei mir ohne Probleme. Ach ja, was ich noch sagen wollte, dieser Filter wird am besten mit geringer Leistung betrieben, am besten eine 10 l Säule mit 100-150l/h und darum kannst du auch keine Wunder erwarten zB. das dein Aquariumwasser einen Nitratwert von Null bekommt oder wenn große Fische sterben, der Filter eine plötzlich starke Belastung des Wassers verhindert. Gruß Maik

Axol-13

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6

Freitag, 20. Mai 2016, 18:28

Also ich führe in meinem Barschbecken Ozon über einen selbstgebauten Colaabschäumer zu. Dadurch ist mein Nitrit immer 0 bzw konnte es bei meinem Tröpfchentest nie Nachweisen. Ozon vernichtet jedoch kein Nitrat sondern läst Nitrit wieder in Nitrat zerfallen. Nitrat bekommst du nur über Harzfilter oder Osmoseanlagen aus dem Wasser. Es gibt noch andere Verfahren wo die Kosten/Nutzenrechnung gegenüber einem Wasserwechsel noch mehr explodiert.

TLO

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7

Samstag, 21. Mai 2016, 06:24

Moin!

Meine Überlegung ist nun einen Ozonisator gesteuert über einen Redox-Controller anzuschließen.
Fisch vergammelt -> Redoxwert steigt -> Ozonisator arbeitet dagegen an.
Reicht das, um solche Situationen in den Griff zu kriegen, bzw. die Schadstoffbelastung im unkritischen Bereich zu halten?
Beste Grüße,

Thilo

aqua-maik

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8

Samstag, 21. Mai 2016, 14:05

Hallo Thilo.Wenn, dann sinkt der Redoxwert und der Ozon wirkt dagegen, aber es sollte das Ozon nicht in das Becken direkt leiten, sondern zB. mit einen Reaktor. Ich persönlich finde ich ist das die teuerste Variante. Das beste ist einfach die tägliche Kontrolle im Becken. MFG Maik

TLO

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9

Samstag, 21. Mai 2016, 14:14

Hi Maik,

das mit dem Reaktor ist klar. Tägliche Kontrolle ist halt genau das Problem, bzw. reicht halt nicht. Wäre meine bessere Hälfte nicht zufällig zuhause gewesen sondern bei der Arbeit, wäre es Abends wohl schon zu spät gewesen...
Beste Grüße,

Thilo

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