Hallo Jan,
ausführliches zu Alu und Wasser gibt es hier zu lesen:
http://www.lenntech.de/pse/wasser/alumin…-und-wasser.htm
Die für die aquaristische Praxis wichtigen Passagen:
Aluminiummetall bildet an seiner Oberfläche schnell eine mikrometerdicke Schicht Aluminiumoxid, die vor der Reaktion mit Wasser schützt.
Aluminiumsalze werden oft Wasser hinzugefügt, um Fällungsreaktionen auszulösen und so beispielsweise Phosphat zu entfernen. Deswegen ist es in Klärschlamm mit einem pH-Wert von 6,8-7,3 als Hydroxid zu finden.
Die normale Aluminiumkonzentration im Bodenwasser liegt bei etwa 0,4 ppm, da es im Boden vor allem als unlösliches Hydroxid vorhanden ist. Bei einem pH-Wert von unter 4,5 nimmt die Löslichkeit stark zu, wobei die Aluminiumkonzentration auf über 5 ppm steigen kann. Dies ist wiederum auch bei sehr hohen pH-Werten der Fall.
Die Toxizität von Aluminium für Fische ist vor allem bei pH-Werten von 5,0-5,5 vorhanden.
Eine Aluminiumkonzentration von 1,5 mg/L hat sich als fatal herausgestellt für die Forelle
Weitere Infos dazu aus einem anderen Forum:
http://www.aquarienforum.de/forum/showthread.php?t=40775
Vor allem bei niedrigen ph-Werten könnte es zu Problemen kommen. Sicherheitshalber würde ich unter Wasser Edelstahl verwenden, wenn es denn Metall sein soll.
Zur Abtrennung mit optimaler Durchströmung sind Lichtrasterplatten ideal.
Ich habe auf einem meiner Becken einen Beleuchtungskasten aus Alu-Blech und trotz Kondenswasser das zurück ins Becken läuft keine Probleme.