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Kaktuswels

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Name: Daniel

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1

Mittwoch, 12. August 2009, 10:03

Rochen schießen an die Oberfläche

Hallo,
ich konnte in den letzten Tagen nach einem ca. 50% Wasserwechsel häufiger sehn das meine Rochen und einer der Welse öfters an die Oberfläche schießt und dann wieder abtaucht. Was hat diese verhalzten zubeudeten?
Wasserwerte habe ich noch nicht geprüft aber könnte es auch ne ander Ursache haben? Beim Wasserwechsel habe ich gleichzeitig einiges an styropor von der bodenscheibe entfernt da dies ohnehin schon freigelegt war. Als ich die Stücke rausnahm stiegn auch Blasen an die Oberfläche und es roch nach fauelm Wasser kurzzeitig.
Soll ich jetzt nochmal nen Wasserwechsel machen oder was ist los mit den kleinen?
Bin echt total ratlos.


Gruß Daniel
Jeder fängt mal klein an....lieben Gruß

Vibi007

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2

Mittwoch, 12. August 2009, 10:12

Hallo Daniel,

ich würde mal anraten, hier dringend tätig zu werden und auf jeden Fall mal alle Wasserwerte checken, sowie die Ursache des fauligen Geruches ergründen und schnellstens eliminieren. In einem kleinen, sensiblen Kreislauf (im Vergleich zu einem Fluss ist dies das noch so größte Aquarium sicherlich) können Faulgase und ähnliches zu einer höchst gefährlichen Wasserveränderung führen...

Mach doch mal ein paar Beckenangaben (Größe, Vol., Besatz, Wasserwerte)...

LG,
der René
Warum auch nicht?

Ruspy River

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Name: Torsten

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3

Mittwoch, 12. August 2009, 11:08

Hallo Daniel,

wie hoch ist dein Bodengrund.

Gerade in Gemeinschaftsbecken mit vielen Pflanzen, in den der Bodengrund meist um die 6-9cm ist, ist es völlig normal das sich im Boden Fäulnissgase bilden.

Wenn ich den Garten mal ausdünste, steigt da immer eine Wolke hoch.

Zu deinem Rochenbecken, hier kennt ich so einen Sachverhalt nicht, denn mein Bodengrund bedeckt nur ca. 1-2 cm die Bodenscheibe und die Schicht wird regelmässig von den Rochen gepflügt.

Zum hochschiessen:
Warmes Wasser kann weniger Sauerstoff binden als kaltes, kann es sein, das du zu warmes Wasser beim TWW auffüllst???
Ich kann bei mir auch beobachten, das meine Fische sehr aktiv die Scheibe hochgehen und durchs Becken wandern wärend eines TWW´s und kurz danach.

Messe aber mal deine Wasserchemie.
Du kannst auch mal versuchen, wenn das Verhalten erst seit kurzem besteht bei den Wasserwerken anzurufen. Bei uns haben die netten Aquarianern immer gerne Auskunft erteilt.
Evtl. ist irgendein Wert verändert, aber noch in der Menschlichen-Norm. Diese ist leider sehr viel tolleranter als die unserer Schützlinge!
Gruß
Torsten
_________________________________________________________________________________________________________
2.3 Scobina, Polypterus Delhezi, Polypterus Ornatipinnis, L137 "Red Bruno", 4 Heroes Gold, 4 Geophagus Surinamensis, L114
1.1 Hystrix, Diskus, L75

pitbull

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Name: alex

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4

Mittwoch, 12. August 2009, 11:19

Hallo Daniel,

wieso hast Du Styropor im Becken?

Ich würde Dir auch raten erstmal die Werte zu testen und dann einen
Wasserwechsel machen.
Ich schätze mal das irgendwas unter dem Styropor am gammeln ist.

LG
Alex
1.2 P.reticulatus

lego

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5

Mittwoch, 12. August 2009, 12:04

Hallo,

auch mein Rat, schau wo da was gammelt ! Bevor dir dein ganzes Becken umkippt. Wenn im Bodengrund irgendwas fault und soo stinkt, muß das raus und zwar schnellstens, das verpesstet dir dein ganzes Wasser. Vielleicht ist auch nur dein Bodengrund viel zu hoch und deine kleine Rochen können diese dicke Schicht nicht durchblasen ? und jetzt fängt es unten an zu faulen.

Also: suchen wo der Gestank herkommt , raus damit und dann schnell Wasserwechseln !!!

Viel Erfolg !
Schöne Grüße

Ralf

1:2 Scobina & Nachwuchs

henlei

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6

Mittwoch, 12. August 2009, 12:28

Hallo Daniel

Ich kann jetzt auch nicht ganz verstehen, warum du im Bodengrund (oder darunter) Styropor hast, was du jetzt stückweise herausnehmen musst/kannst.

Wie kann das sein, wie ist denn das bei deinem Becken konstruiert.

Es kann natürlich sein, dass das Ganze unter dem Styropor zu faulen begonnen hat und jetzt im Wasser frei wird.
Ich würde dringendst der Sache auf den Grund gehen, denn offensichtlich besteht hier ein Zusammenhang.

Es kann natürlich auch sein, dass die Wasserwerke mal eine Stoßchlorung durchgeführt haben, allerdings hättest du das beim Wasserwechsel sicherlich selbst gerochen. Ein Anruf bei den Wasserwerken wird da Klarheit schaffen - wie die anderen ja auch schon angemerkt haben.

Ich tippe aber trotzdem ganz ganz stark auf Fäulnis im Bodenbereich bedingt durch diese "zweite Bodenplatte" durch das Styropor, welches offenbar zwischen Sand und AQ-Boden liegt (oder sehe ich das falsch).

Wenn das tatsächlich der Grund sein sollte, wird dir nichts anderes übrig bleiben, als die Tiere vorerst mal zu separieren, den Bodengrund zu wechseln (zumindest das Styropor zu entfernen) und das Becken dann wieder neu in Betrieb nehmen.
Den Filter kannst du "kurzschließen" sodass du keine Probleme mit der Bakterienkultur bekommst. Damit kannst du den Filter dann wieder sofort in Betrieb nehmen und die Tiere wieder einsetzen. Trotzdem die Wasserwerte beobachten und messen.

lg
Gerald

Kaktuswels

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Name: Daniel

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7

Mittwoch, 12. August 2009, 13:23

Hallo Leute,
meine Bodengrundhöhe beträgt ca. 6cm und besteht aus Sand.
Da ich vor den Rochen und Amerikanern Malawiseebarsche hatte habe ich den sand einfach im Becken gelassen.
Die Styroporplatten die auf der Bodenscheibe liegen dienen als Schutz vor beschädigung von schweren Steinen, die ich damals im Becken hatte.
Ihr habt recht die kleinen Rochen schaffen es nicht den Bodengrund zu durchpusten aber dafür kümmern sich meine beiden sehr großen Schilderwelse um dieses Problem und durchwühlen den sand mit ihren Schwanzflossen und dem Kopf. Das Styropor bleibt im Becken, denn die gase sind nur in dem Bereich aufgetreten in dem es sehr strömungsarm war.Auch darum habe ich mich bereits gekümmert und diese Zonen beseitigt.
Mein becken fasst 1044 Liter und hat folgende Maße: 290x60x60
Der Filter hat eine masse von ca. 20% des Beckenvolumens und es durchlaufen pro Std. ca. 3400 Liter der Filter.
Das becken ist nicht ( mehr) bepflanzt und hoffe dass ich nun alle Pflanzenreste aus dem Boden entfernt habe.
Besetzt ist das becken mit folgenden Arten:
4x Aqueidens sp. Rio Jaru,
2 H. nicaraguensis,
10x Geophagus steindachneri (ca. 6cm lang und in den nächsten 2 Wochen wird die Gruppe in ein 375 Liter Becken umziehen)
2 Geophagus Red head
2 Schilderwelsen und 5 Bujurquina oenolaemus ( ca. 6cm,zieht ebenfalls um)

Hier nun meine Wasserwerte die ich vor 30 min. gemessen habe:
ph 8
gh 14
kh 9
nh4 0,25 mg/l
no2 0 mg/l
no3 25 mg/l
po4 4 mg/l
cu 0 mg/l

Die werte sind bis auf den po4 wert alle ok, finde ich.
habe mich vorhin mit nem Züchter unterhalten und er meinte, diese nachobenschießen und dann an der Oberfläche schwimmen ist eine art spiel und der rochen sucht futter wenn er gegen die strömung schwimmt.

Gruß
Jeder fängt mal klein an....lieben Gruß

TONY

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8

Mittwoch, 12. August 2009, 14:10

Hallo Daniel,

wenn du "stellenweise" styropor zum schutz der bodenplatte vor schweren steinen im becken hast, sollte das kein problen sein.
wichtig ist hierbei nur, daß jederzeit und überall ein wasseraustausch stattfinden kann.
sollte deine bodenfläche komplett mit styropor bedeckt sein, könnte es durchaus zu einem "gammeln" kommen, da hier - unter dem styropor - kaum ein wasseraustausch stattfinden kann.

welche körnung hat denn dein bodengrund ?

auch hier könnte eine ursache für den fauligen geruch liegen.
ist der sand zu fein, könnte er sich unter der wasserlast regelrecht "verdichten" und die rochen schaffen es dann nichtmehr ihn zu "durchpusten", wodurch evtl. futter oder pflanzenreste im bodengrund anfangen zu schimmeln.

wie meine vorredner schon gesagt haben, auf alle fälle auf die suche nach der ursache gehen und schnellstmöglich beseitigen !!!

viele grüße

tony

Du hast Tigerrochen abzugeben ? Dann melde dich bei mir !!!

henlei

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9

Mittwoch, 12. August 2009, 16:35

Hallo Daniel

Das mit dem Styropor sehe ich dann auch so wie Tony. Als alleinige Unterlage sollte das sicher keine Problem sein. Ob das Styropor dauerhaft da unten liegen bleibt, wird man sehen - die Rochen werden da sicher irgendwann fündig werden und werden sicher viel Freude beim Zerfetzen des Styropors haben.

Der Phosphat-gehalt ist wirklich sehr sehr hoch.
Die Tiere werden sich zwar nicht allzu groß drum kümmern, jedoch begünstigt dies das Algenwachstum.

Mögliche Ursachen dafür sind oft Überbesatz und zuviel Futter, wobei ich einen Überbesatz eher ausschließen würde - kenne allerdings nicht alle Tiere, die du aufgelistet hast und deren Größe.
Jedenfalls ist es ja schon mal positiv, wenn du die wahrscheinliche Ursache gefunden und beseitigt hast.
Jetzt bleibt nur noch zu beobachten, ob sich das Verhalten der Tiere ändert.

lg
Gerald

Kaktuswels

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10

Donnerstag, 13. August 2009, 00:04

Hallo,
bin heute extra den ganzen Tag zuhause geblieben und habe meine Beckeninsassen beobachtet. Erste kurz vor 23 Uhr fing das weibliche Tier von den Rochen wieder an verrückt zu spielen. Habe dann gegen 23 uhr gefüttert und der Spuck war vorbei :Bahnhof
Zum Phosphatwert kann ich auch nur sagen dass er zuhoch ist und mich wundert es, dass ich nicht eine einzige Alge im Becken sehe. Das Problem hatte ich damals schon mit den Malawis. Ich wollte unbedingt das meine Steine und die Rückwand einen schönen Algenteppich bekommen aber es geschah nie etwas. Klingt komisch ist aber so. Habe damals sogar durch eine sehr starke Sauerstoffanreicherung des Wassers versucht sämtliches Co2 auszutreiben um so den Algen in Kombination mit dem hohen PO4-Wert ein Wachstum zu gewähren. Nichts, es geschah bzw. geschieht nichts. Die Beleuchtung habe ich schon auf Tageslichtfarbe umgestellt.
Jetzt ist es allerdings so dass ich keine Algen im Becken haben möchte aber wiegesagt, es passiert einfach nicht,hehe. Habe mich damals sogar beim Aquarium Berlin informiert und beim Botanischen Garten, zwecks der Algen. Von beiden war jedesmal die Anwort, ihr Filter ist zu groß und das Becken funktioniert für Algen einfach zugut...na toll dachte ich mir damals.
Die letzte Möglichkeit für das nichtvorhanden von Alegn sehe ich darin, das ich eine mehr oder weniger gutwachsende Efeutute in einer Ecke stehnhabe. Sie wächst relativ langsam, das aber am schattigen Platz liegt.

Also um nochmal auf den Po4 Wert zurückzukommen, ich werde morgen mal ne Packung Po4 Binder ( von JBL) in den Filter legen, in der Hoffnung das der Wert dann sinkt.

Gruß
Jeder fängt mal klein an....lieben Gruß

henlei

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11

Donnerstag, 13. August 2009, 14:40

Hallo Daniel

Ich würde von derartigen "Experimenten" die Finger lassen. Irgendwelche chemischen Produkte einzusetzen um irgendetwas damit zu binden würde ich lassen.

Mein Rat dazu: Versuche durch Wasserwechsel das Phosphat raufzubringen.

Wieviel Wasserwechsel machst du für gewöhnliche? Damit meine ich jetzt nicht die letzten großen WW aufgrund der Probleme, sondern die Menge des WW im "Normalbetrieb".

Das Risiko, dass die Rochen empfindlich darauf reagieren wäre mir durch den Einsatz eines solchen "Bindemittels" viel zu groß. Noch dazu bei kleinen Retis, die ohnehin nicht gerade unempfindlich sind.

lg
Gerald

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12

Donnerstag, 20. August 2009, 10:16

hallo,
ich habe mir die letzten Tage mal intensiver darüber gedanken gemacht, weshalb in meinem Becken keine Alge wachsen. Die Lösung ist ganz einfach. Es ist zu dunkel im Aquarium. Da ich lediglich 3 Energiesparlampen als Beleuchtung nutze, mit jeweils 15 Watt Verbrauch aber so ergiebig wie 75 Watt Glühbirnen. Das Becken wirkt durch die neue Rückwand nun noch dunkler aber den Barschen und Rochen gefällt es scheinbar ganz gut.

Noch ne Kleinigkeit zu dem Bindemittel: Ich habe dieses Produkt schon öfters im Einsatz gehabt, auch bei empfindlichen L46 Welsen. Es handelt sich lediglich um ein Granulat, das nach einer gewissen Zeit seine Aufnahme von PO4 einstellt. Habe bisher nur gute Erfahrung damit gemacht...aber brauche es ja nun doch nicht mehr...da ich das Rätsel nun gelöst habe, weshalb im Aquarium keine Algen wachsen.

Noch was zu dem nach oben schießen der Rochen. Seit ein paar Tagen fütter ich meine Rochen auch dann noch ,wenn das Licht schon aus ist. Seitdem ich mehr fütter, bleiben die Rochen am Boden.

Normalerweise wechsel ich ca. 400 Liter Wasser pro Woche, dass entspricht etwas weniger als 50%.
Jeder fängt mal klein an....lieben Gruß